Worum es geht

In den meisten Betrieben arbeiten gute Programme nebeneinander statt miteinander. Die Rechnung entsteht in der Buchhaltung, das PDF wird von Hand ins Archiv gezogen, der Kunde im CRM wird separat aktualisiert. Aufträge aus dem Webshop werden in die Warenwirtschaft übertragen, Adressänderungen an drei Stellen gepflegt. Jeder dieser Schritte dauert nur Minuten, aber er passiert täglich, und er passiert auch dann, wenn die zuständige Person im Urlaub ist – oder eben nicht.

Workflow-Automatisierung verbindet diese Programme über ihre Schnittstellen. Ein festgelegtes Ereignis löst einen Ablauf aus, der Daten liest, umwandelt, prüft und an das nächste System übergibt. Anders als bei der KI-Automatisierung geht es hier um klare Regeln, nicht um das Verstehen von Freitext.

Was sich für Sie ändert: Daten werden einmal erfasst und stehen überall aktuell zur Verfügung. Fehler durch Abtippen entfallen, und wenn etwas nicht klappt, erfahren Sie es sofort statt beim Monatsabschluss.

Für wen das passt

Unternehmen mit mehreren Fachprogrammen, zwischen denen regelmäßig Daten wandern: Buchhaltung und Archiv, Webshop und Warenwirtschaft, CRM und Postfach, Zeiterfassung und Lohn.

Gemeint ist die Automatisierung von Büro- und Verwaltungsabläufen. Maschinensteuerung, SPS-Programmierung und Industrieautomation gehören nicht zu unserem Angebot.

So funktioniert es

  1. Auslöser

    Ein Ereignis startet den Ablauf: eine neue Rechnung, ein eingegangener Auftrag, eine geänderte Adresse oder ein fester Zeitpunkt.

  2. Daten holen und umwandeln

    Der Workflow liest die Daten aus dem Quellsystem und bringt sie in das Format, das das Zielsystem erwartet – Feld für Feld, mit festen Zuordnungen.

  3. Prüfen

    Pflichtfelder, Dubletten und Plausibilität werden geprüft, bevor etwas geschrieben wird. Ein Vorgang mit unklaren Daten wird angehalten und gemeldet.

  4. Übergeben und protokollieren

    Die Daten landen im Zielsystem. Jeder Lauf wird mit Zeitpunkt, Eingang und Ergebnis protokolliert.

  5. Fehler behandeln

    Schlägt ein Schritt fehl, weil ein System nicht erreichbar ist, wird er wiederholt. Bleibt er hängen, geht eine Meldung an Sie oder an uns.

Vom Eingang zur Erledigung: Regelfall automatisch, Ausnahme beim Menschen Ein Eingang per Anruf, E-Mail oder Formular geht an den KI-Assistenten. Er erfasst, prüft und ordnet zu. Regelfälle werden nach Ihren Regeln automatisch erledigt, Ausnahmen gehen an einen Menschen, der prüft und entscheidet. Beides wird im System dokumentiert. Eingang Anruf · E-Mail · Formular KI-Assistent erfasst · prüft · ordnet zu Regelfall automatisch erledigt, nach Ihren Regeln Ausnahme Mensch prüft und entscheidet Im System dokumentiert CRM · ERP · DMS

Anbindung an Ihre Systeme

Wir binden an, was Sie bereits nutzen – ohne Systemwechsel.

Dokumentenmanagement
ELO – Archivierung und automatischer Import von Belegen in ELO, Regeln über ELOas und den IndexServer. Umgesetzt u. a. für den Import von Eingangsrechnungen aus der Finanzbuchhaltung.
ecoDMS – Einrichtung von Server, Client und API-Modul, Benutzer und Rollen, automatische Ablage aus E-Mail-Anhängen und anderen Eingangswegen.
Microsoft 365
Microsoft 365 – Postfächer, Kalender, OneDrive und SharePoint über Microsoft Graph – mit eigener App-Registrierung je Zweck und nur den Rechten, die der Ablauf braucht.
E-Mail
E-Mail-Postfächer – Sammelpostfächer wie info@ oder rechnung@ auslesen, sortieren und beantworten lassen. Sie behalten Ihre Adressen; andere Mailserver als Exchange Online prüfen wir vorab.
Telefonie
Bestehende Telefonanlage – Anbindung über Rufumleitung oder SIP. Ihre Rufnummern und die interne Weiterleitung an Apparate bleiben erhalten.
ERP
lexoffice – Kontakte, Rechnungen und Belege über die lexoffice-Schnittstelle lesen und übertragen – etwa beim Wechsel in ein anderes Programm.
sevDesk – Übergabe von Belegen und Rechnungsdaten an die Buchhaltung über die sevDesk-Schnittstelle.
JTL-Wawi – Abgleich von Aufträgen, Artikeln und Beständen zwischen Warenwirtschaft, Webshop und Buchhaltung.
Diamant (Rechnungswesen) – Übernahme der Belegexporte aus der Finanzbuchhaltung in das Dokumentenmanagement, getrennt nach Mandant und Wirtschaftsjahr.
Weitere Systeme
Plancraft – Handwerkersoftware: Übernahme von Kundendaten aus der bisherigen Buchhaltung beim Systemwechsel.
Schnittstellen (API)
n8n – Workflow-Plattform für Abläufe zwischen Ihren Programmen – selbst gehostet oder in der Cloud, mit Versionierung und Überwachung.
REST-Schnittstellen und Datenbanken – Anbindung von Programmen mit dokumentierter API sowie Datenbankzugriffe, wo keine API vorhanden ist. Fehlende Schnittstellen programmieren wir.
Anbindung statt Systemwechsel In der Mitte steht Ihr Prozess mit dem KI-Assistenten. Er ist an die vorhandenen Systeme angebunden: Microsoft 365, CRM, ERP, Dokumentenmanagement, Telefonie sowie E-Mail und Schnittstellen. Ihr Prozess + KI-Assistent Microsoft 365 CRM ERP DMS Telefonie E-Mail & APIs

Grenzen und Übergabe an den Menschen

Ein Mensch bleibt zuständig. Für jeden Workflow gibt es in Ihrem Team eine verantwortliche Person, die Meldungen erhält und über Ausnahmen entscheidet. Vorgänge, die angehalten wurden, bleiben sichtbar, bis jemand sie klärt. Nichts wird stillschweigend verworfen.

Was sich nicht sinnvoll automatisieren lässt: Abläufe, die sich jede Woche ändern, Vorgänge, die fast nur aus Ausnahmen bestehen, und Programme ohne jede Schnittstelle, deren Daten nur über die Bildschirmoberfläche erreichbar sind. Im letzten Fall prüfen wir, ob sich eine Schnittstelle programmieren lässt, bevor wir zu Behelfslösungen raten.

Ein Workflow ist nur so zuverlässig wie die Systeme, die er verbindet. Ändert ein Hersteller seine Schnittstelle, muss der Ablauf angepasst werden. Das gehört zum Betrieb und ist im Betriebsvertrag geregelt.

Mensch im Prozess: Freigabe, wo es darauf ankommt Der KI-Assistent bereitet vor. Eine Regel prüft, ob der Fall sicher und im vereinbarten Rahmen ist. Wenn ja, wird er automatisch ausgeführt. Wenn nein, prüft ein Mitarbeiter und gibt frei oder korrigiert. Jeder Schritt wird protokolliert. KI-Assistent bereitet vor Entwurf · Zuordnung · Daten Sicher und im Rahmen? ja nein Automatisch ausgeführt Mitarbeiter prüft gibt frei oder korrigiert Protokolliert nachvollziehbar und prüfbar

Sicherheit und Datenschutz

Jeder Workflow erhält eigene Zugangsdaten mit den Rechten, die er braucht, und nicht mehr. Zugangsdaten liegen verschlüsselt in der Workflow-Plattform, nicht im Ablauf selbst. Schnittstellen, die von außen Daten annehmen, prüfen eine Kennung und sind nicht offen erreichbar.

Die Workflow-Plattform lässt sich auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder bei einem Rechenzentrumsbetreiber in der EU betreiben; welche Variante wir einsetzen, steht in der Projektbeschreibung. Protokolle enthalten nur die Angaben, die für die Fehlersuche nötig sind, und werden nach der vereinbarten Frist gelöscht.

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Typischer Projektablauf

  1. Ablauf aufnehmen

    Wir gehen den Ablauf mit der Person durch, die ihn heute erledigt – einschließlich der Ausnahmen, die in keiner Beschreibung stehen.

  2. Schnittstellen prüfen

    Wir klären, welche Schnittstellen die beteiligten Programme bieten, welche Rechte nötig sind und ob Lizenzen fehlen.

  3. Bauen und testen

    Der Workflow entsteht zuerst gegen Testdaten, dann in einem Parallelbetrieb neben dem bisherigen Ablauf. Vorher vereinbaren wir die Abnahmekriterien.

  4. Inbetriebnahme

    Nach der Abnahme übernimmt der Workflow. Sie erhalten eine kurze Dokumentation: was er tut, wer Meldungen erhält, wie man ihn anhält.

  5. Betrieb

    Wir überwachen, aktualisieren und passen an. Reaktionszeiten und Wartungsfenster stehen im Betriebsvertrag, Grundlage sind unsere Vertragsbedingungen für Managed Service.

Passt oft dazu

Passt das zu Ihrem Ablauf?

In der kostenfreien Potenzialanalyse prüfen wir gemeinsam, ob und wie sich der Aufwand lohnt.