Industrieunternehmen
Eingangsbelege aus der Finanzbuchhaltung automatisch ins ELO-Archiv
- Ausgangslage
- Die Exporte lagen in einem Verzeichnis auf dem Server. Für andere Belegarten gab es bereits Importregeln im ELO-Automationsdienst, für diese Belege noch nicht.
- Herausforderung
- Zu jeder Eingangsrechnung erzeugt die Finanzbuchhaltung eine PDF-Datei und einen Datensatz. Beides sollte ohne Handarbeit im ELO-Archiv landen: im richtigen Mandanten, im richtigen Wirtschaftsjahr und in der Maske für Eingangsbelege.
- Umsetzung
- Wir haben eine Regel für den ELO-Automationsdienst (ELOas) geschrieben, die sich an den vorhandenen Produktionsregeln des Kunden orientiert. Sie übernimmt nur vollständige Paare aus Datensatz und PDF, liest Mandant und Wirtschaftsjahr aus dem Datensatz, bestimmt daraus den Ablageort und archiviert den Beleg über den IndexServer. Vor dem Produktivbetrieb liefen eine Vorschau- und eine Testfassung gegen Testdaten.
- Systeme
- ELO, ELOas, Software für das Rechnungswesen
- Absicherung
- Fehlerhafte Datensätze und unbekannte Mandanten landen in einem eigenen Fehlerordner, nicht im Archiv. Ist der Archivserver vorübergehend nicht erreichbar, bleibt das Paar liegen und wird beim nächsten Lauf erneut verarbeitet. Erfolgreich verarbeitete Dateien werden für eine festgelegte Zeit aufbewahrt.
- Ergebnis
- Die Eingangsbelege werden ohne Handarbeit archiviert und sind im ELO nach Mandant und Wirtschaftsjahr auffindbar. Unvollständige oder fehlerhafte Datensätze fallen im Fehlerordner auf und werden gezielt geklärt, statt unbemerkt zu fehlen.
- Zeitraum
- 2026